Umzug Herisau

Auch an diesem Sonntag sind zu unserer grossen Freude wieder rund 40 Gnomen für den Umzug in Herisau eingestanden. Die Temperaturen waren eisig kalt und selbst heisse Fröschlis und Kaffis konnten der frösteligen Bise nicht trotzen. Die Startnummer 32 machte dies natürlich auch nicht grade besser. Umso mehr tobten die Gnomen sich mit vier anfangs sogar fünf Utensilien aus. Diese beachtliche Gruppengrösse lässt nämlich zu, dass wir das Bett, den Käfig, den Gnomenracer, natürlich das Leiterwägeli und zu Beginn noch die Garette am Umzug vor Ort hatten. Und das alles obwohl Kusi seinen Sohn Leandro stolz im Kinderwagen gestossen hatte. Es hatte eine schöne Anzahl an Zuschauer am Umzug. Allerdings erwarten uns in Herisau auch schon mehrere Reihen Publikum, was heute, wohl aufgrund der Kälte nicht der Fall war. Dafür wurden die anwesenden aussergewöhnlich gut mit viel Action, Unmengen an Konfettis, Bonbons und Schnäppsli bedient. Der Herisauer Umzug ist es immer wieder Wert, besucht zu werden, er brilliert alleine schon mit seiner Länge. Er bleibt wohl einer der längsten Umzüge, doch keineswegs langwierig. Am Ziel gab es grosszügiger Weise zwei Wienerlis und noch Nachschlag für diejenigen, welche für diese Saison noch zu wenig davon hatten. Relativ bald löste sich die Gruppe auf und die Gnomen traten den Heimweg an. Es steht bereits der letzte Umzug und das Abschlussessen für diese Saison bevor. Doch eine Woche dürfen wir uns noch darauf freuen, bis dann die Gwändlis erneut für ein Jahr in die Kiste zurückmüssen.

Weitere Bilder unter Umzug Herisau 18.02

 

 

 

Umzug St. Gallen

Der Wecker klingelt gegen 11 Uhr, zu früh für viele, aber es lohnt sich. Die Fasnacht ruft und um 12.20 besammelt sich die Clique für den dritten Umzug am gleichen Wochenende in St.Gallen. Vor der Scheune werden Schnaps, Sugus, Konfetti und Utensilien geladen - los geht es. In freudvollem Wetter heisst es bei Regenfall eine gute Stunde bis zum Umzugsstart zu warten und dann lässt der Wettergott Gnade walten. Der Regen lässt merklich nach, somit kann der Umzug beginnen. Heute sind wir wieder einmal mit dem Gnomentumbler unterwegs und natürlich das Gnomenbett darf ebenfalls nicht fehlen. Der Umzug ist lang, die Passagen eng und unzählig viele Zuschauer drängen sich am Umzugsrand an die besten Plätze. Von Guggen umgeben rennen, tanzen, springen und blödeln die Gnomen durch St. Gallens Altstadt. Am Markplatz heisst es Helm auf und wie jedes Jahr ist keine Zeit auszuatmen, schon wird einem das Wienerli vor die Nase gehalten und ein Stück Brot in die Hand gedrückt. Langsam müde aber erst recht motiviert, verteilen sich die Gnomen, auf die Guggen wartend, im Waaghaus. Die einen sind noch in den Gassen, um den Umzug zu schauen, die anderen haben bereits die Reise nach Hause angetreten. Ein prall gefülltes Wochenende mit vielen Lachern und Spässen neigt sich dem Ende zu. Fotos findest du hier.

 

 

Umzug Bruggen und Altstätten «Tschätteri»

Klein aber fein. Die Abtwiler Gnomen lieben die Bescheidenheit. Der Umzug in Bruggen ist immer mal wieder in unserem Terminplan aufzufinden. Zwar sind kurz vor Umzugsstart noch kaum mehr als 5 Gruppen (inklusive Fako) beim Aufstellungsort vorzufinden, doch pünktlich zum Abmarsch haben sich die Schulklassen und Guggen vollzählig eingereiht. So schlängelt sich der eher kürzere Umzug vom Bahnhof Haggen zum Schulhaus Engelwies herunter, wo es Wienerli mit Brot gibt. Die Gnomen vergnügen sich hier und da noch etwas und stürmen die Tribüne des Kindermaskenballs bevor es weiter geht an den Nachtumzug «Tschätteri» nach Altstätten. Direkt von Bruggen ziehen wir gemeinsam in Richtung Bahnhof, wo dann einige ein erstes oder allenfalls zweites Mal müde werden und ein Nickerchen im Gang des Zugs abhalten. Den Bahnhof Altstätten hätten wir nun erreicht, den Umzug erhofften wir ebenfalls bald zu sehen, doch Umzugsbeschilderungen kennen die Rheintaler nicht. Eine gefühlte halbe Stunde Fussmarsch führt aufwärts in die Altstätter City, noch immer ohne Gewähr, ob die Richtung stimmt. Oben angekommen ist eine Runde Fröschlis unumgänglich. Die Gassen sind bereits gefüllt mit Zuschauern und kurz darauf startet der kurze aber gigantische Umzug. Für die Gnomen ist es eine wahre Freude zwischen tausenden von Menschen in vier bis acht Reihen formiert auszusuchen, wer sich denn für das berühmt berüchtigte Gnomenbett oder eine Fahrt in der Garette eignet. Wir treffen auf Zuschauer ohne Ende, wie wenn das Rheintal nur an diesem einen Abend ein Fest feiern würde und dabei die gesamte Bevölkerung im Städtchen zusammengezogen hätte. Leider fehlen dann aber die Wienerli’s am Umzugsende. Nichtsdestotrotz ein unglaublich schöner Umzug mit "superhammermegabrutaler" Stimmung geht zu Ende, die Nacht aber noch nicht. An diesem trockenen und ausgelassenen Abend verweilen die Gnomen bis 23 Uhr in den Gassen, Festzelten und vor Tribünen oder auf Kreiseln in Altstätten, bevor sie den Zug nehmen und zur Abtwiler Fasnacht stossen. Der liebenswürdige Buschauffeur hat netterweise nicht auf alle Gnomen gewartet, da er nur gerade noch zwei Minuten übrig hatte, bevor er nach Fahrplan abfahren durfte. Die Fahrt nach Abtwil wurde für ihn, aus Dankbarkeit der Gnomen, sehr angenehm gestaltet und durch ein Glockenkonzert verzückt. Bei BUXA vor dem Schützenhaus ist es Zeit für den Mitternachtssnack, welcher aus Älpler Makronen besteht. Langsam verteilen sich die Gnomen in und um das Schützenhaus und zu unterschiedlichen Nachtzeiten kehren sie heim.

 

Fotos Bruggen

Fotos «Tschätteri» Altstätten

 

 

 

Schmudo

An diesem besonderen Donnerstag im Jahr sind die Gnomen früh aus den Federn. Eine Gruppe von Gnomen zieht es um 2.30 Uhr früh nach Luzern an den Urknall, wobei der Fahrer in einer anderen Liga fährt und mit dem Handy bewaffnet die Strassen unsicher macht. Eine kleine andere Gruppe geht etwas später, so gegen 6 Uhr, nach St. Gallen ans Anguggen und anschliessend zum z’Morgen oder zumindest zu einem Kaffee. Danach nimmt der Tag seinen Lauf und einige Gnomen der St. Galler-Delegation gehen wieder ihren Pflichten nach. Dies tun sie bis spätestens Mitte Nachmittag, denn dann gehen einige Gnomen den Bewohnern vom Altersheim Halden einen Besuch abstatten und hören der Gugge Tschaggi Waggi zu. Viel Freude können wir dort jedes Jahr verbreiten und werden stets gut mit Berliner, Fasnachtschüechli, Sandwiches und natürlich mit Flüssignahrung bedient. Gestärkt dadurch führt uns die Tour ins Waaghaus, wo wir bei schallender Guggenmusik mit kühlen Bier, Kafilutz oder Fröschli die Zeit vergessen und tanzen bis zum Morgengrauen. Bilder

 

 

 

Umzug Rebstein und Romanshorn

Nach dem Nachtumzug in Eschenbach machte sich die Gnomenschar in das erste grosse Umzugswochenende auf. Bei prächtigem Wetter versammelte sich eine stattliche Anzahl schwarzgekleideter Fasnächtler/innen in Abtwil. Rasch wurden die nötigen Umzugsmaterialien, reichlich Konfetti, Sugus und der Gnomenschnaps in den Fahrzeugen verstaut. Bevor man sich versah, löste sich das Grüppchen auf und die Karawane trat die Reise nach Rebstein an. Bereits zum dritten Mal als Gäste dabei, wurde tunlichst darauf geachtet, kleinere Fehler aus vergangenen Jahren zu vermeiden. Einheitlich wurden am Bahnhof die Fahrzeuge platziert, damit die Umzugsmaterialien nicht kilometerweit an den Start gestossen werden mussten. Und schon fanden wir uns anschliessend traditionell in der Rebsteinschen Stammbeiz der Gnomen ein, welche uns wieder mit ihrem Charme in den Bann zog. Nach dieser kleinen Stärkung hiess es Masken runter und ab die Post durch die Strassen von Rebstein. Fleissig wurde dem Umzugsgeschäft nachgegangen, wobei besonders der Tumbler bei den anwesenden närrischen Besuchern auf grosses Hallo stiess. Gezeichnet vom strengen Treiben des Umzugs, stärkte sich die Gruppe beim obligaten Wienerlischmaus, welcher im wahrsten Sinne des Wortes in den Schnee fiel. Daher verwunderte es nicht, dass sich die Gnomen auf die diversen Fasnachtsbeizli und Baranhänger verteilten um sich aufzuwärmen. Bis spät in den Abend war das Schellen der Glocken in Rebstein noch zu vernehmen.

 

Es wurde Abend, es wurde Morgen und der Sonntag brach an. Der Umzug in Romanshorn lockte auch die letzten Gnomen aus dem Näscht und eine beinahe vollzählige Gruppe trat die Fahrt ins Thurgau an. Bot sich uns im Rheintal Schneegestöber und winterliche Temperaturen, empfing uns Mostindien mit frühlingshaftem Wetter. Hurtig schlüpfte Kind und Kegel in die Gwändli und der Tross zog los Richtung Umzugsstart. Unterwegs stiess man auf einige bekannte Gesichter, vor allem bei den Flosschaoten Romanshorn blieb so mancher Gnom hängen. Pünktlich um 14:14 Uhr läuteten die Böller den Umzugsstart ein und die Gnomen zogen mit Startnummer sechs in das bunte Treiben. Dieser Umzug wird wohl einigen von uns noch länger in Erinnerung bleiben. Weniger machte das frühlingshafte Wetter den Gnomen zu schaffen, schliesslich gehört ein bisschen Schweiss unter der Maske zum guten Ton. Nein, vielmehr forderte uns die nicht enden wollende Umzugsstrecke heraus. So mancher Gnom kämpfte sich mit letztem Schnauf die Strassen rauf und nieder, immer wieder. Als Folge kamen nach dem Umzug verschwitzte und müde Gesichter unter den Masken zum Vorschein. Dies sollte jedoch der guten Stimmung nach dem Umzug nicht schaden. Kurzer Hand wurde eine Gugge gefunden, die unserem Geburtstagskind Pirmin, mitten auf der Strasse ein Ständchen zum Besten gab. Anschliessend versammelten sich die Gnomen zum Gruppenfoto, ob jedoch alle Anwesenden abgelichtet wurden, bleibt fraglich. Spätestens nach Fleischkäse im Bürli und einem erfrischenden Getränk waren die Strapazen vergessen und man liess den frühen Abend ganz in gnomscher Manier, mit Konfetti und Guggenmusik ausklingen. Schon jetzt freuen wir uns auf die kommenden Umzüge in Bruggen, Altstätten und St. Gallen, die uns nächste Woche erwarten werden.

 

Fotos Rebstein

Fotos Romanshorn

 

 

 

 

Nachtumzug Eschenbach

Am 27. Januar zog es 18 Gnömlis erneut über den Ricken: Der langersehnte Nachtumzug in Eschenbach rief zum Auftritt. Mit viel Konfetti, Bonbons, Schnaps und natürlich Garette, Velo sowie Leiterwagen wurde die gut einstündige Fahrt angetreten. Nach Wienerli mit Kartoffelsalat im doch sehr warmen Verpflegungszelt begab man sich auf die Suche nach der Startnummer. Mit Nummer 36 eher am Schluss angesiedelt, starteten die Gnomen erwartungsvoll in den um 18.33 Uhr eröffneten Umzug. Die Umzugsstrecke war vergleichsweise kurz, dennoch nicht weniger intensiv. Viele Zuschauer säumten die Strassenseiten und erfreuten sich über das eine oder andere Konfettibad, einen herzhaften Knuddel, einen süssen Bonbon oder ein seelenwärmendes Gnomenschnäpsli.

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause am Ende der Strecke verteilten sich die Gnomen auf dem grossen Festgelände. Bei der Guggenbühne im Freien, in Umzugsbarwagen und Festzelten, ja gar in Telefonkabinen wurden Gnomen gesichtet. Mit Fröschlis, Bier, Wurst und Pommes rot-weiss liessen es sich die Gnomen gut gehen und feierten gesellig in den Abend hinein. Gegen Mitternacht trat man die Heimreise an. Die Einen lockte es noch nach Herisau, die Anderen - nach einem kurzen Halt im Drive-in bei McDonalds - direkt ins warme Bettli. Hier geht's zu den Fotos

 

 

 

Einschellen Siebnen

Am 6. Januar, jeweils zu Beginn des angebrochenen Kalenderjahres, schleichen sich die Gnomen in ihren warmen Stuben an den Christbäumen vorbei in ihre Keller und Estriche. Die Gnomengwändli werden aus dem Sommerschlaf geholt, abgestaubt und gelüftet. Mit dem Besuch des «IIschällnä» in Siebnen steht schliesslich die kommende Fasnachtssaison an.

 

Mit Zug und Auto nahmen 17 unerschrockene Gnömlis den einstündigen Weg unter die Räder. Nach den obligaten Aprikosen-Kafis und einigen Lützlis im Restaurant Bahnhöfli zog die diesjährige Umzugsnummer 12 erwartungsfroh im um 19.37 Uhr gestarteten Umzug los.Zahlreiches gut gelauntes Publikum, rhythmisch springende Kinder und am Schluss die vielen «Butznä» als Zaungäste säumten die Umzugsstrecke. Es war einmal mehr ein eindrückliches Umzugserlebnis unter der Larve!

 

Der Aufzug der Cliquenfahnen zum Fahnenmarsch, ein Besuch diverser Beizen im Dorf, das Mitsingen verschiedener Strassenfeger und das regelmässige Zusammensuchen der eigenen Gnomengwändli-Utensilien bildeten den angenehmen zweiten Teil des Abends.

 

Natürlich genehmigten sich die Gnomen zwischendurch einen Tee oder ähnliches. So verstrich die Zeit dahin, gab unser Nachwuchs-Roberto-Blanco Andrin mit allerlei Liedern Vollgas und blühte unsere regionale Gnomenvertreterin aus Glarus immer mehr auf.

Nach einigen Stunden kehrten die Gnomen schliesslich gruppenweise zwischen Mitternacht und morgens um 09.00 Uhr heim.

 

So bleib am Schluss das Gefühl in den Worten von Paulchen Panther:

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?

Stimmt es, dass es sein muss? Ist für heute wirklich Schluss?

Heute ist nicht alle Tage - wir kommen wieder, keine Frage!

Hier gehts zu den Fotos.