Aus dem Gnomenleben

 

Herbstanalass 16. September 2017

 

Am Samstag, 16. September 2017, trafen sich die Gnomen um 16.00 Uhr bei der Scheune von Sepp Erne zum alljährlichen Herbstanlass. Mit einen ulkigen Videoclip von unseren beiden Neugnomen Dani‘s im Hotpot gedreht, wurden wir über den weiteren Verlauf informiert. Im blubbernden Wasser des Hotpots bei kühlem Bier erklärten uns die zwei Nackedeis, dass wir den Leiterwagen aus der Scheune holen müssen, um alle notwendigen Utensilien für das Abendessen einzusammeln. Netterweise wurde uns im Leiterwagen ebenfalls Bier und Wein bereitgestellt, bevor wir auf einen äusserst innovativen und kreativen Postenlauf geführt wurden. Für unsere zwei hochschwangeren, äusserst zähen Gnominnen gab es alkoholfreie Apérölis. Beim sogenannten Krebsbach durften wir nach Einfeuerholz suchen und fanden dabei auch noch Käse sowie eine Beschreibung zum nächsten Posten, der uns zum Aussichtspunkt bei der Autobahn führte. Dort hingen Bierflaschen hoch oben am Baum, zusammengeschnürt mit einem Pizzateig. Weiter ging es dann zum Moosmühliweiher, wo wir wieder nach der gelben Schnur und dem Gnomen-Kopf suchen mussten. Da zog unser Felix zu unserem grossen Schrecken einen Riesenkorb voll lebender Krebse aus dem Wasser. So einigen Gnomen wurde es bei diesem Anblick schon etwas mulmig. Was da wohl noch auf uns zukommt? Zum Glück „tscheggten“ wir bald, dass wir am falschen Seil zogen. Einige Meter nebenan hing ein Paket mit Tomatensauce im Wasser. Eingeklebt mit gelben Klebband fanden wir darin noch ganz nette kleine Fläschchen, gefüllt mit Appenzeller, was uns wesentlich mehr erfreute als Krebse. Nach dem Einkippen dieser „Wässerchen“ zogen wir den Leiterwagen die Moosmühlen hoch bis zum nächsten Posten. Da fanden wir unter dem „BuXa-Wagen“ tatsächlich schon wieder Bier und auch einen Salami. Dass die Gnomen dem nicht widerstehen konnten, war wohl klar. Gleich aufgeschnitten, wurde dieser zusammen mit dem Käse vom ersten Posten vertilgt. Mit dem frischen Bier alles gut gespült, wollten die Gnomen endlich weiter. Da hiess es, das OK sei noch nicht bereit. So zog es die Gnomen noch auf einen kurzen Aperitif in die Sonne. Schliesslich mussten ja auch die neuen Wirtsleute und die Lokalität unserer neuen Dorfwirtschaft erkundet werden. Dass wir ohne zu bestellen, hier schon zwei Pizzas erhielten, weil wir ja schon seit Längerem nichts mehr in den Magen bekamen, wollten wir unseren Festwirten natürlich nicht mitteilen. Irgendwann hiess es dann doch, wir sollen mal ans Ziel kommen. Ja das muss man den Gnomen manchmal schon zweimal sagen. So ging es für den letzten Posten beim Gartendesign vorbei, wo wir Pilzli’s fanden und mexikanische Schnäpsli, wahrscheinlich von unserer Gnomin Ramona vom anderen Kontinent importiert. Na ja, auch das wurde in die Kehlen gekippt, bevor uns ein gigantisches Feststübchen bei Allenspachs in der toskanischen Veranda nebst heissem Pizzaofen und Festzelt erwartete. Zusammen mit der Familie Kretz organisierte die Familie Allenspach einen sensationell schönen Pizzaabend mit den weltbesten Pizzas überhaupt! Unsere Neugnomen haben ein riesiges Lob verdient und wir danken Euch im Namen aller Gnomen ganz herzlich für diesen kreativen, genialen Abend, der bei Wein, Pizza, Desserts und allerlei weiteren Köstlichkeiten noch bis in den Morgen hinein ging, wie es von den Gnomen bekanntlich nicht anders zu erwarten ist.

 

 

IDEE: Der von Dani selbstgemauerte Pizzaofen wurde reichlich gefüllt und unzählige verschiedene Pizzas in Kürze perfekt und superfein geliefert. Klar entstand da auch die Idee, am nächsten Jahrmarkt das Gnomen-Pizzabeizli in den St. Josefen zu betreiben und mit dem Shuttelbus die Besucher zu befördern.

Hier gehts zur Bilderrunde!

 

 

Abtwiler Jahrmarkt 25.-27. August 2017

 

Auch dieses Jahr glänzten die Gnomen am Abtwiler Jahrmarkt mit Präsenz. Zwar waren sie passiv was das Beizern angeht, dafür aktiver im Beizen besuchen. Es wurde gelacht, getrunken, sogar getanzt, kam mir zu Ohren, so genau scheint man das nicht zu wissen. Bis in die Nacht sassen die Abtwiler Gnomen an Orten, an jenen man was zu trinken bekam. Zu später Stunde haben sich einige von uns vor dem Schiessstand eingefunden und es galt ein Plüschtier für das zu erwartende Gnomenkind zu schiessen. Leider blieb der Redaktion die Bilderfolge von diesem Abend fern, sollte jemand dieses Plüschtier jemals gesehen haben, würden wir uns über Beweisfotos freuen. Auch Büchsen wurden geschossen, hierbei war die eingeschränkte Treffsicherheit noch eindeutiger erkennbar. Es reichte immerhin knapp für einen Trostpreis.

 

Ein sommerlicher Abend geht zu Ende, der Herbst naht und damit auch unser Herbstanlass. Langsam regen sich die Gnomen wieder. Erwachen aus dem Sommerschlaf, beginnen ihre Felle zu bürsten, das Sommerfell abzustossen und das Winterfell zu montieren. Schliesslich kommt nach dem Herbst schon der Winter und mit ihm, die fünfte Jahreszeit, die Fasnacht.

 

 

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