Aus dem Gnomenleben

Herbstanlass 2019

 

Klein aber fein. So könnte das Motto für den diesjährigen Herbstanlass beschrieben werden. 10 Gnomen, Gnominnen und 3 Gnomenkids versammelten sich an einem schönen Septemberabend in Kretzes Garten. Wir wurden mit immens vielen Häppchen und Dips verwöhnt, so dass wir schnell ins Schwitzen kamen und uns wahrlich fragten, ob wir dem feinen Raclette noch Herr und Meister werden. Doch die Gnomen wären nicht die Gnomen, wenn wir nicht die gesamte Küche von unseren Gastgebern leerräumten. Für den Dessert waren Regula und Marius besorgt und gaben sich alle Mühe, den Mitgnomen eine hochwertige Delikatesse zu unterbieten. Obwohl, alle Gnomen waren von Marius’s Backkünsten nicht überzeugt und der Kuchen musste doch einige Kritik einstecken. Hat der Knaller wohl das Backpulver vergessen? Es stellte sich jedoch heraus, dass dies so gewollt war und alles seine Richtigkeit besass. So konnte schliesslich auch Creme und Kuchen in allen Zügen genossen werden. Im Anschluss plauderten wir noch über alte sowie neue Zeiten der Gnomenära. Einige brauchten danach glatt einen «Prügel» frische Luft. Gemütlich war es. Wir danken dem OK für den sehr gelungenen Herbstanlass und können es schon jetzt kaum erwarten, bald unsere zweite Haut wieder überzuziehen zu dürfen.

 

 

Abtwiler Jahrmarkt 23. - 25. August 2019

 

Altreu 6. - 7. Juli 2019

 

Am Samstagmorgen um 8 Uhr hat sich eine kleine Degustationsgruppe von sechs Gnomen in Richtung Altreu auf den Weg gemacht. Mit dem Zug reisten wir bis nach Solothurn, wo uns Maia und Andy an der Hafenbar in Empfang nahmen. Anschliessend stiegen wir an Bord der Fähre um in das schöne Dorf Altreu zu fahren. Knapp 40 min später trafen wir am Hafen ein und wurden von einer ganzen Menge Störchen willkommen geheissen. Vom Hafen gingen wir ein paar Schritte, um zu Rolf dem Bierbrauer zu gelangen. Nach der ersten Degustation des feinen edlen Biers stand der ausgiebige Mittagstisch mit Gordon-Bleu und Pommes an, nachdem jedermann einen vollen Bauch plagte.

Nach der gemütlichen Schifffahrt auf der Aare wurden wir standesgemäss von Helga und ihrem Gottenmeitli Maja in Empfang genommen. Da nun einige von uns bereits etwas durstig waren und eine der grössten Sehenswürdigkeiten vom Storchendorf bei Rolf zu Hause steht, machten wir uns direkt auf den Weg in die „Kurve“ zum lang ersehnten Kurvenbier. Auch nach drei elends langen Jahren des Wartens schmeckt das selbstgebraute Bier von Brauer Rolf immer noch vorzüglich und man gönnte sich auch noch ein zweites und drittes Ankunftsbierchen. Nach einigen gemütlichen Stunden und weiteren ein, zwei Bieren merkten die einen Gnomen, dass man ja völlig vergessen hatte, das Mittagessen einzunehmen. Somit machten wir uns schnurstracks auf ins Restaurant „Grüner Aff“ und man gönnte seinen biergetränkten Mägen leichte Kost, damit auch später wieder der edle Hopfen-Tropfen die Kehlen runterfliessen konnte. Anschliessend an den grossen Cordon-Bleu-Schmaus schritten wir zum nächsten Highlight unseres Altreu-Wochenende........

Das nächste Highlight: Hornussen! Leider dieses Mal nur als Zuschauer, aber es war trotzdem spannend und beeindruckend, wie die Herren den Pögg – äääähh natürlich d’Nouss – in die Weite schlugen. Nach intensivem Zuschauen hatte man natürlich wieder Durst und weil der Dessert noch fehlte, gönnte sich der Gnom einen feinen Kaffi mit Gügs und viel Rahm. Das Cordon Bleu jedoch war noch nicht ganz verdaut, so kam der nächste Programmpunkt gerade richtig: Besuch bei Hugo in der Brennerei. Feine Schnäppslis und zur Abwechslung mal Appenzeller Bier – Brandlöscher – verhalfen der Verdauung des Mittagessens. Nach ein zwei gemütlichen Stunden spazierte die Gruppe zurück ins Basislager.

Nachdem wir uns bei Hugo mit dem letzten kleinen Vielle-Prune Fläschchen eingedeckt haben, zogen wir uns in den gedeckten Vorplatz von Rolf zurück, wo der Bedarf an Nachtessen zu Beginn unterschiedlicher nicht hätte sein können. Im Verlauf des Abends sind dann alle zu ihren wohlverdienten Bieren sowie einem vorzüglichen Essen gekommen. Es gab einen leckeren Kartoffelsalat mit Steaks und oder Würsten. Verschiedene Teilnehmer waren etwas reduziert von ganztägigen Konsum unterschiedlich bekömmlicher Waren, was ein Römi mit seiner fröhlich aufschwingenden Art locker wettzumachen vermochte. Die Bettzeiten im Hause Rolf sind dann ebenfalls individuell angegangen worden. Auf ein Zelt im Freien wurde angesichts des etwas unsicheren Wetters verzichtet und die Betten im Keller bis ins erste OG in der Wohnung bezogen.

Nach einer erholsamen und mehr oder weniger bequemen Nacht erwachte die angereiste Gnomenscharr. Einer nach dem anderen kroch aus seinem Nachtlager und gesellte sich zu Rolf an den Tisch und genoss als erstes einen Kaffee. Etwas später stiessen Andi,Maja und Tante Helga dazu und bescherten uns mit einem feinen zMorge. Da war allerlei feines dabei Zopf verschiedene Brote und natürlich selbst geräucherte Fleischwaren von Kurt. Es war mega herzlichen Dank.

Leider vergingen auch dieses Jahr die wunderbaren Tage bei Aebis viel zu schnell und wir mussten uns am Sonntag bereits nach dem Morgenessen verabschieden. Doch zum guten Glück hatte man noch die herrliche Flussfahrt vor sich, welche zwei unermüdliche Bierliebhaber noch mit spontan abgefüllten Bierflaschen nur zu gut bereichern konnten. Gar allen war das dann doch nicht so geheuer, und es wurde anstatt Bier auch mal ein EisTee oder ein kaltes Cola mit Zitronenschnitz bestellt. Nach der knapp einstündigen Fahrt mit dem Schiff erreichten wir dann unsere nächste Haltestelle Solothurn. Dadurch dass unser Zug noch nicht ganz parat war, konnten wir uns für die lange Zugfahrt nochmals etwas stärken. Wir besuchten nochmals die Hafenbar und konnten somit nochmals den lokalen Bierexperten Ändu und Ex-Gnomin Maja bei einem Öufi-Bier verabschieden. Anschliessend marschierten wir zum Bahnhof und deckten uns mit Proviant für die Zugfahrt ein.

 

Es war wieder einmal ein herrlich gemütliches Wochenende bei unseren Altreuer Freunden. Wir freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen und bedanken uns recht herzlich für die super Gastfreundschaft!

 

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