Umzug St. Gallen 23.02.20

 

Nach dem super Umzug im Appenzell sollte es einen Tag später nach St. Gallen gehen. Quasi unser Heimatsumzug. Doch Schreck las nach, eine Nachricht im unserem WhatApp Chat. „Chunnt nomol öper id Schür?“. Ohjeh würden nun Konfetti, Umzugsmaterialien etc. auf der Strecke bleiben. Naja, Greta und KlimaMoni hätten hinsichtlich des ausbleibenden C02 –Ausstoses ziemlich sicher Freude. Doch einmal mehr bewiesen wir uns als Künstlerinnen und Künstler der Spontanität. Schnell fanden sich helfende Hände und so wurde Bett, Käfig und Leiterwagen zielgerecht deponiert. Ebenfalls wurde für reichlich Konfetti Sugus und Gnomenjus gesorgt.

 

Durften wir in Appenzell dem wunderschönen Anblick des Alpsteins frönen, bot sich uns hier ein anderes Schauspiel. So wurde doch flott und unserer Nase Zeugen, wie der neue Föbu interviewt wurde, während gleichzeitig in SlowMove das Zugsfahrzeug der Föbus ins Kamerabild fuhr. Weiter wunderten wir uns über das Ausbleiben von Mülltonnen am Umzugsstart. Es dürfte wohl bekannt sein, dass Cliquen einiges an Material und Abfalle (Sorry KlimaMoni) mitschleppen. Wo sollten wir nun dies fachgerecht entsorgen? Eine Kartonkiste gab Abhilfe. Und Zack schon sahen wir uns mit dem nächsten Problem konfrontiert. Da gab es nur ein öffentliches WC, für ca. 1000 Umzugsteilnehmer. Gut aber knapp berechnet. Irgendwie hat es dennoch funktioniert, aber….

 

Zurück zum Business. Diesmal starteten wir sehr spät. Doch sollte die Nummer 37 uns wohlgesonnen sein. Sehr spät zogen wir diesmal die Maske runter. Die Strecke kennen wir mittlerweile auswendig. Hatten wir in vergangenen Jahren vereinzelt Mühe mit Umzugsbesucher, blieb dies im 2020 aus. Mal abgesehen von diesen dämlichen Sprühschlangen (oder wie sie auch immer heissen), verbrachten wir eine amüsante Zeit. Der Käfig war gut besucht, das Bett blockiert von der TVO – Kameradame (übrigens danke für den Auftritt im Fernsehen) und sämtliche Konfettis wurde an Mann und Frau gebracht. An dieser Stelle möchten wir uns noch, für die angeblich unsererseits verursachte Verzögerung bei den Veranstaltern entschuldigen. Leider können wir nicht anders, so sind wir und das ist auch gut so.

 

Ganz neu, gab es nach diesem Umzug Wienerli und Brot… ABER da war noch mehr. Das Carepaket von Zweifel, erhielten wir als „Zückerli“. Die Getränke zauberten verschiedensten Gominnen und Gomen Runzeln auf die Stirn. Uhjuhjuhj, bitter wie eine Zitrone. Gut dies stand auch drauf. Vielleicht sollten wir uns mal an der Nase nehmen.

  

An dieser Stelle soll noch bemerkt werden, dass es tatsächlich Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab, die wir angeblich am Umzug ausgelassen hatten. Jaja, sie kamen höchstpersönlich vorbei um sich ihre Konfettis und Gnomenjus abzuholen. Das haben wir selten erlebt. Allmählich verschob man sich in Richtung „Wooghuus“ wo wir den Abend ausklingen liessen. Herr Jud, Sie haben einmal mehr einen hervorragenden Job gemacht, wir werden bestimmt wiederkommen. Nun liegt die Vorfreude ganz bei Herisau, wo wir nächstes Wochenende zu sehen sein werden.

 

 

San Galle, San Galle, San Galle,

wo hi mit em Abfall anne (anne)

Dini Gasse sind so chli und schmal,

als Konfettistreuer isch es wunderbar."

 

 

 

 

Umzug Appenzell 22.02.20

 

Am 22. Februar ging es nach Appenzell. Aus allen Richtungen strömten die Gnominnen und Gnomen daher. Ob Lieferwagen, Auto, Zug, Postauto oder zu Fuss, für einmal wurde der Treffpunkt mehrheitlich an den Umzugsstart verschoben. Grund hierfür war schlicht und einfach Platzmangel in den Fahrzeugen. Doch was erwartete uns dort, wohl das prächtigste Fasnachtswetter seit langem. Eingesessene Gominnen und Gnomen, dürften sich noch bittere bis schlechte Witterungslagen erinnern. Nun erfreuten wir uns strahlendem Frühlingswetter, wir durften/konnten Appenzell auch schon ganz anders erleben. Beinahe klischeehaft anerboten sich die puderzuckerweisen Gipfeln des Alpsteins. Schnell fand man unter diesem herrlichen Panorama beisammen. Letzte Neuigkeiten aus vergangenem Schmudo und Urknall wurden noch zusammengetragen, und ein Hallihallo durfte natürlich auch nicht fehlen. Allmählich rückte der Umzugsstart näher und wohl oder übel sollten diverse Gewänder über die Häupt gezogen werden. Bereits hier wurde erkannt, heute werden wir schwitzen. „Mann i schwitze eze scho“, „Het ich doch de Fasi dehei loh“ oder „Wo isch eze scho wieder mini Sunnebrille?“, waren Sprüche die nach und nach zu einem wesentlichen Gesprächsteil wurden. Ein Gnom ist ein Gnom und wir kommen (meistens;)) mit sämtlichen Umständen klar. Schlussendlich steckten alle in ihrem wohlig warmen und gut felligen Gewand. Gottlob hatte eine ansässige Clique mit uns verbarmen. Mittels dankbaren Preisen wurden wir mit erfrischenden Kühlgetränken verwöhnt und konnten somit unsere Körpertemperatur gezielt regulieren. Die Sache mit den Klebern tut uns wirklich leid, wir hätten sie sowieso nur verloren.

  

Pünktlich rief Appenzell mit Böller zum Umzugsstart. Einmal mehr in diesem Jahr durften wir weit vorne wegziehen. Mit der Nummer 11 gingen wir die Appenzellerfasnacht an. Erste Maskenclique und dann noch an einem solchen Umzug. Sowas würden wir uns nicht nehmen lassen. Ausgiebig gingen wir unser Handwerk nach. Mit Konfetti, Stinkwedel, ein Tänzchen, Gnomensaft und Sugus erfreuten wir rechts und links der Strecke zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Strecken, uns bestens bekannt, zeigte sich in aller Pracht und Freundlichkeit. Viel zu schnell erreichten wir das Ende, obwohl beim Heben der Maske Schweiss nur bei den wenigsten ausblieb. Appenzell ihr seid ein tolles Publikum und bringt uns Mal für Mal ins Schwitzen.

  

Nach Wienerli, Bort und Getränk verfolgten wir den Rest des Umzuges. Eins war deutlich zu erkennen. Wahrlich stehet Appenzell auf grosse, dicke und massive Umzugswagen, verbunden mit Traktoren. Was wir nicht alles noch an diesem Nachmittag gesehen haben. Hierzu gehörte auch eine riesen Bühne, auf welcher einvernehmlich die bis dato beste Gugge (oder Guggen, wir sind uns noch uneins) aufspielte. Hier scheiden sich die Geister, doch die Qualität streitet niemand ab -

Oke Oke, Amriswil kommt noch. Wir waren Hin und Weg vom Spektakel, welches sich auf dem „Landsgmännplatz“ zeigte. Bis kurz vor Sonnenuntergang verbrachten wir gesellige Stunden miteinander.  

  

Wie aus allen Himmelsrichtungen gekommen, gingen wir auch wieder. So besuchten einige den Föbuverschuss in St. Gallen, andere widmeten sich der Verabschiedung des Fako in Abtwil und letztere blieben schlicht und einfach im Appenzell, auf der Suche nach Guggen und neuen Bekanntschaften. Das Erklingen der Kälberglocken dürfte an diesem Wochenende wohl noch bis lange in der Nacht ertönt sein.

 

 

Appenzell bi Sunneschie,

jo do sind mir fix debi.

 Mir chömmend gern, das isch eh so

 Bitte los üs doch wieder cho."

 

 

 

 

Schmudo 20.02.20

Am schmutzigen Donnerstag waren die Gnominnen und Gomen an eingen Orten unterwegs. Hier einige Impressionen aus dem Alters und Pflegheim Halden und dem Urknall in Luzern. Fotos folgen in Kürze...

 

 

Umzug Romanshorn

 

16.02.2020

 

Kaum war Rebstein vorüber, klingelte bei den Gnomen erneut der Fasnachtswecker. Am heutigen Sonntag sollte es Romanshorn gehen. Wieder ein Umzug, der den Gnomen nicht unbekannt ist. Hier waren wir auch schon zu Gast. Nach der motivierenden Ansprache unseres Umzugschefs ging es mit einigen Runzeln auf der Stirn los. Die Romanshorner hatten die Strecke geändert. Nun geht es von hinten los. Dies brachte einige verzwickte Wendemanöver, ratlose Blicke auf das Navi und gezieltes überbrücken von Strassensperren mit sich. Doch wir wären nicht die Gnomen, hätten wir nicht auch diese Hürde gemeistert. So stand schliesslich das ganze Umzugsmaterial rechtzeitig bereit, nur die Suche nach einem geeigneten Abstellplatz für den Anhänger (Einen Dank der Zimmerei Sutter), erwies sich noch als kleine Herausforderung. Der gesellige Vorumzugsteil fiel daher für einmal etwas differenzierter aus, doch wir würden dies nach dem Umzug entspannt nachholen.

 

Mit Böllerschüssen wurde pünktlich um 14:14 Uhr zum Umzugsstart geschossen. Mit der Startnummer 6 waren wir ganz vorne mit dabei. Für einmal bot sich uns ein ungewöhnlicher Anblick. Die Strassen erschienen konfettifrei, wie auch die Besucherinnen und Besucher des Umzuges. Dies musste schnellstens geändert werden und wer könnte dies besser als wir. Innerhalb kürzester Zeit sprach sich unser Handwerk herum und erste Zuschauerinnen und Zuschauer ergriffen grosszügig die Flucht. Diejenigen, welche tapfer ausharrten, wurden von unserem Nachzug mit Gnomenschnäpsen und Sugus belohnt. Wie erwähnt hat die Umzugsstrecke geändert. Dieses Jahr wurde bergauf, ein wahrlich ordentlicher Stuz, heraufgeschoben. Unsere Bett- und Taxischieber meisterten dies bravurös. Dennoch waren bei den bösen Gnomen, vereinzelt Schweissperlen am Umzugsende, auf Stirn und Wange ersichtlich.

  

Angekommen wurde ausgiebig nachgeholt, was zuvor zu kurz gekommen war. Man sass nun wahrlich gemütlich beisammen. Die Guggen spielten uns noch eine Vielzahl an Ständchen, doch der Fokus lag bei vielen anderswo. Die Formstärke des FCSG löste auch bei uns das Fussballfieber aus. Rasch wurde eine App gestartet und schon versammelten sich eingefleischte Fussballer vor einem Smartphone um einen Blick über die Geschehnisse in Luzern zu erhaschen.

  

Bei Zeiten wurde der Heimweg angestrebt. Einige Umzüge stehen uns noch bevor. Schon jetzt ist die Vorfreude auf Schmudo, Appenzell und St. Gallen gross. Wenn das Schellen der Glocken erklingt, ja die Gnomen sind unterwegs.

 

 

 

„Oh Romanshorn wieso tuesch üs das ah.

Eze müend mir bi dir vo une dra.

Di ganzi Strecki vo une ufe,

do chömend mir grad es bitz is schnufe.

 

 

 

Umzug Rebstein 15.02.2020

 

Am Samstag, pünktlich um kurz vor zwölf, durften ansässige Abtwilerinnen und Abtwiler, ein jährlich wiederkehrendes Schauspiel, bei der Scheune Abtwil Dorf, mitverfolgen. Die Gomenschar versammelte sich nach dem Fasnachtsauftakt in Wangen zum ersten 2020iger Fasnachtswochenende. Eine ansehnliche Truppe kam zusammen und das „Hallihallo“ fiel, bei einigen Gnominnen und Gnomen, doch etwas ausgiebiger nach der langen Trennung aus. Schliesslich versucht Mann und Frau sich ja immer noch den letzten Klatsch näher zu bringen. Besonders gefreut hat die deutliche Zunahme an Gnomenkinder. Wurde in den vergangenen Jahren vereinzelt Kinder gesichtet, stehen heute Kinderwagen und umfunktioniert Leiterwagen fix bereit zum Einsatz. Auch erfreut sich der Brunnen neuerdings grosser Beliebtheit und der Vorgarten der Floristin wurde kurzerhand zur Spielwiese umfunktioniert. Der Anblick so vieler lebhaften und zufriedenen Kinder strahlt eine angenehme Atmosphäre aus. Hoffentlich dürfen wir diese durch die ganze Fasnachtszeit geniessen.

  

Gut ausgerüstet mit Konfetti, Bett, Sugus und und und… ging es schliesslich los nach Rebstein. Ein Umzug, den wir immer wieder gerne Besuchen und sich Gnomen fast schon heimisch fühlen. So wurde zügig das Material am passenden Ort abgeladen, sämtliche Fahrzeuge stimmig parkiert und die Gewänder übergestülpt. Rasch fand man wieder beisammen. Dank Brauerei und Sternen, die einmal mehr bestens für unser leibliches Wohl sorgte, erschien die Wartezeit äusserst kurzweilig. Kurz vor Umzugsbeginn bezogen wir in gewohnter „Rebsteiner-Manier“ unseren Warteplatz. Mit der Nummer 18 (aus 44) begann unser Handwerk. Motivierend ruderten wir unsere Wedel, verteilten ausgiebig Konfetti und versorgten Besucherinnen und Besucher mit Sugus und Gnomenschnaps. Weiter fanden sich erstaunlich viele freiwillige Mitfahrerinnen und Mitfahrer für unser Bett, naja ein bisschen nachgeholfen wurde vereinzelt schon. Es bleibt zu bemerkten, dass gewisse Rebsteinerinnen und Rebsteiner mit dicken Tränen auf der Wange gesichtet wurden. Dies bezieht sich wohl auf das Fernbleiben des Gnomenvelos. Aus technischen Gründen konnte es die Reise nach Rebstein nicht antreten. Die Enttäuschung über das Fehlen der halsbrecherischen Kapriolen auf besagtem Gefährt, war mehr als nur spürbar. Wir möchten uns an dieser Stelle in aller Form und Anstand entschuldigen.  

  

Nach dem Umzug verköstigten wir uns mit Wienerli und Brot. Anschliessend lauschte man den Klängen der Guggen, verfiel in Konfettischlachten oder gönnte sich einen ausführlichen Mittagsschlaf. Mit dem Eindunklen verzog man sich in die Weiberstube. Hier wurden noch einige neue, spezielle und lässige Bekanntschaften geknüpft und bis in den späten Abend verweilt. Rebstein wir danken dir und gerne, wirklich sehr gerne würden wir dich wiedersehen.

 

 

„Oh Rebsteii, oh Rebsteii,

wenn losch mich wieder hei?

Noch de Wiiberbar, jo das isch scho klar.

Am nögschte Tag, got`s mir de wunderbar.“

 

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