Aus dem Gnomenleben

 

Nachtumzug Grüningen 09.03.19

Am vergangenen Wochenende machten sich die Gnomen zu ihrem letzten glamourösen Auftritt im Jahr 2019 auf. Eine überschaubare Schar fand sich pünktlich, beim gewohnten Treffpunkt an der Scheune, ein. Nach kurzem Hallo, dem üblichen Verlad der Umzugsmaterialien, einer aufmunternden Ansprache des Umzugsleiters und dem gewohnt kontrollierten Chaos beim Verteilen auf die Fahrzeuge, ging es bald schon los. Für einmal traten wir eine längere Anreise, an einen uns unbekannten Umzugsort, an. Als auch letzte Unklarheiten hinsichtlich Fahrstrecke und Sammelort geklärt waren, setzte sich der fröhliche Tross schliesslich in Bewegung. Gefühlte zehn Stunden später und nach einer Reise, die uns über diverse Dörfer mit der Endung Tal führte, was wohl üblich in dieser Region sein muss, fanden wir wohlbehalten und guter Dinge unser langersehntes Ziel. Dort angekommen, wurden wir gebührend vom Wetter mit einer Mischung aus Regen, Schnee und Windböen empfangen. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Gnomenschar geschwind in das wohlig warme Festzelt verkroch. Mit kalten und warmen Getränken überbrückte man die Wartezeit bis zum Umzugsstart und widmete sich gekonnte reguliert dem Flüssigkeitshaushalt. Daneben tauschten wir uns mit verschiedensten Fasnachtsgruppen aus und nach kürzester Zeit waren die Gnomen auch im ‘Züribiet’ ein Begriff. Allmählich rückte der Umzugsstart näher, das Festzelt leerte sich und zivile St. Gallerinnen und St. Galler wandelten sich in rascher Manier zu Gnomen um. Leider meinte es das Wetter immer noch nicht wirklich gut mit uns. Dies erschwerte für einmal das Umfüllen der Konfettis in die unzähligen Taschen, Taxi und Tumbler. Doch wir wären nicht die Gnomen, wenn nicht auch diese kleine Hürde bravurös gemeistert wurde.  Schliesslich hiesst für alle Mitgereisten Masken runter und mit der Nummer vierzehn zogen wir dem bunten Treiben entgegen. Das Wetter trug sein übliches bei, weshalb die Strassenränder für einmal nicht üppig belegt waren. So blieben Taxi und Tumbler teils chronisch unterbesetzt und viele Konfettisäcke waren am Ende noch gut gefüllt. Dennoch dürfen wir auf ein gelungenes Treiben und einen tollen Umzug zurückblicken. Nach dem obligaten Wienerli mit Brot und Senf zogen wir uns nochmals ins Festzelt zurück. Übrigens fanden dort sämtliche überzählige Konfettis ‘ratzfatz’ Zürcher Abnehmerinnen und Abnehmer. So vertrieben wir uns noch ein wenig die Zeit bevor wir schliesslich für das 2019 die letzte Heimreise antraten.

Und wieder war es wahrlich toll,

noch heute sind die Stuben voll.

Mit Konfetti von vergangener Zeit,

auch nächstes Jahr sind wir wieder bereit.

Für das treiben durch die bunten Gassen,

auf uns kann man sich bestimmt verlassen.

Die Freude ist schon riesig gross,

die Fasnacht 20-ig wird famo.

Bilder sind hier zu finden.

 

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