Umzug Romanshorn

 

16.02.2020

 

Kaum war Rebstein vorüber, klingelte bei den Gnomen erneut der Fasnachtswecker. Am heutigen Sonntag sollte es Romanshorn gehen. Wieder ein Umzug, der den Gnomen nicht unbekannt ist. Hier waren wir auch schon zu Gast. Nach der motivierenden Ansprache unseres Umzugschefs ging es mit einigen Runzeln auf der Stirn los. Die Romanshorner hatten die Strecke geändert. Nun geht es von hinten los. Dies brachte einige verzwickte Wendemanöver, ratlose Blicke auf das Navi und gezieltes überbrücken von Strassensperren mit sich. Doch wir wären nicht die Gnomen, hätten wir nicht auch diese Hürde gemeistert. So stand schliesslich das ganze Umzugsmaterial rechtzeitig bereit, nur die Suche nach einem geeigneten Abstellplatz für den Anhänger (Einen Dank der Zimmerei Sutter), erwies sich noch als kleine Herausforderung. Der gesellige Vorumzugsteil fiel daher für einmal etwas differenzierter aus, doch wir würden dies nach dem Umzug entspannt nachholen.

 

Mit Böllerschüssen wurde pünktlich um 14:14 Uhr zum Umzugsstart geschossen. Mit der Startnummer 6 waren wir ganz vorne mit dabei. Für einmal bot sich uns ein ungewöhnlicher Anblick. Die Strassen erschienen konfettifrei, wie auch die Besucherinnen und Besucher des Umzuges. Dies musste schnellstens geändert werden und wer könnte dies besser als wir. Innerhalb kürzester Zeit sprach sich unser Handwerk herum und erste Zuschauerinnen und Zuschauer ergriffen grosszügig die Flucht. Diejenigen, welche tapfer ausharrten, wurden von unserem Nachzug mit Gnomenschnäpsen und Sugus belohnt. Wie erwähnt hat die Umzugsstrecke geändert. Dieses Jahr wurde bergauf, ein wahrlich ordentlicher Stuz, heraufgeschoben. Unsere Bett- und Taxischieber meisterten dies bravurös. Dennoch waren bei den bösen Gnomen, vereinzelt Schweissperlen am Umzugsende, auf Stirn und Wange ersichtlich.

  

Angekommen wurde ausgiebig nachgeholt, was zuvor zu kurz gekommen war. Man sass nun wahrlich gemütlich beisammen. Die Guggen spielten uns noch eine Vielzahl an Ständchen, doch der Fokus lag bei vielen anderswo. Die Formstärke des FCSG löste auch bei uns das Fussballfieber aus. Rasch wurde eine App gestartet und schon versammelten sich eingefleischte Fussballer vor einem Smartphone um einen Blick über die Geschehnisse in Luzern zu erhaschen.

  

Bei Zeiten wurde der Heimweg angestrebt. Einige Umzüge stehen uns noch bevor. Schon jetzt ist die Vorfreude auf Schmudo, Appenzell und St. Gallen gross. Wenn das Schellen der Glocken erklingt, ja die Gnomen sind unterwegs.

 

 

 

„Oh Romanshorn wieso tuesch üs das ah.

Eze müend mir bi dir vo une dra.

Di ganzi Strecki vo une ufe,

do chömend mir grad es bitz is schnufe.

 

 

 

Umzug Rebstein 15.02.2020

 

Am Samstag, pünktlich um kurz vor zwölf, durften ansässige Abtwilerinnen und Abtwiler, ein jährlich wiederkehrendes Schauspiel, bei der Scheune Abtwil Dorf, mitverfolgen. Die Gomenschar versammelte sich nach dem Fasnachtsauftakt in Wagen zum erstes 20iger Fasnachtswochenende. Eine ansehnliche Truppe kam zusammen und das „Hallihallo“ fiel, bei einigen Gnominnen und Gnomen, doch etwas ausgiebiger nach der langen Trennung aus. Schliesslich versucht Mann und Frau sich ja immer noch den letzten Klatsch näher zu bringen. Besonders gefreut hat die deutliche Zunahme an Gnomenkinder. Wurde in den vergangenen Jahren vereinzelt Kinder gesichtet, stehen heute Kinderwagen und umfunktioniert Leiterwagen fix bereit zum Einsatz. Auch erfreut sich der Brunnen neuerdings grosser Beliebtheit und der Vorgarten der Floristin wurde kurzerhand zur Spielwiese umfunktioniert. Der Anblick so vieler lebhaften und zufriedenen Kinder strahlt eine angenehme Atmosphäre aus. Hoffentlich dürfen wir diese durch die ganze Fasnachtszeit geniessen.

  

Gut ausgerüstet mit Konfetti, Bett, Sugus und und und… ging es schliesslich los nach Rebstein. Ein Umzug, den wir immer wieder gerne Besuchen und sich Gnomen fast schon heimisch fühlen. So wurde zügig das Material am passenden Ort abgeladen, sämtliche Fahrzeuge stimmig parkiert und die Gewänder übergestülpt. Rasch fand man wieder beisammen. Dank Brauerei und Sternen, die einmal mehr bestens für unser leibliches Wohl sorgte, erschien die Wartezeit äusserst kurzweilig. Kurz vor Umzugsbeginn bezogen wir in gewohnter „Rebsteiner-Manier“ unseren Warteplatz. Mit der Nummer 18 (aus 44) begann unser Handwerk. Motivierend ruderten wir unsere Wedel, verteilten ausgiebig Konfetti und versorgten Besucherinnen und Besucher mit Sugus und Gnomenschnaps. Weiter fanden sich erstaunlich viele freiwillige Mitfahrerinnen und Mitfahrer für unser Bett, naja ein bisschen nachgeholfen wurde vereinzelt schon. Es bleibt zu bemerkten, dass gewisse Rebsteinerinnen und Rebsteiner mit dicken Tränen auf der Wange gesichtet wurden. Dies bezieht sich wohl auf das Fernbleiben des Gnomenvelos. Aus technischen Gründen konnte es die Reise nach Rebstein nicht antreten. Die Enttäuschung über das Fehlen der halsbrecherischen Kapriolen auf besagtem Gefährt, war mehr als nur spürbar. Wir möchten uns an dieser Stelle in aller Form und Anstand entschuldigen.  

  

Nach dem Umzug verköstigten wir uns mit Wienerli und Brot. Anschliessend lauschte man den Klängen der Guggen, verfiel in Konfettischlachten oder gönnte sich einen ausführlichen Mittagsschlaf. Mit dem Eindunklen verzog man sich in die Weiberstube. Hier wurden noch einige neue, spezielle und lässige Bekanntschaften geknüpft und bis in den späten Abend verweilt. Rebstein wir danken dir und gerne, wirklich sehr gerne würden wir dich wiedersehen.

 

 

„Oh Rebsteii, oh Rebsteii,

wenn losch mich wieder hei?

Noch de Wiiberbar, jo das isch scho klar.

Am nögschte Tag, got`s mir de wunderbar.“

 

 

 

Gnomennews

Umzug Wangen (SZ)

 

Alle Jahre wieder zieht es die Gnomen in der 5. Jahreszeit Richtung Innerschweiz. Die Gnomen waren diesmal sehr ökologisch unterwegs. Sagenhafte 10 Mitglieder von 23 fanden den Weg mit dem öffentlichen Verkehr nach Wangen. Die Zeit wurde mit dem gesponserten Apéro von Stef genutzt. Danke dafür. Obwohl eine Vesperplättli wäre nächstes Mal auch nicht schlecht. Der andere Teil unserer Schar traf sich etwas früher in unserer Stammbeiz im Nachbardorf Siebnen wieder.

 

Um 19:00 Uhr fiel der Knall und der Umzug wurde eröffnet. Die Gnomen sind nicht gerade für Ihre Pünktlichkeit bekannt. Es verwundert deshalb immer wieder, dass an den Umzügen immer alle bereit mit vollbepackten Säcken voller Konfetti bereit stehen. So auch in Wangen. Nach einem friedlichen Umzug durch die Strassen von Wangen erhielten wir für einmal kein Paar Wienerli mit Brot, sondern eine feine Gerstensuppe. Anschliessend watschelten wir Richtung Turnhalle. Die vielen Guggen sowie die Live-Band förderten unsere bereits hervorragende Laune. Der Gretafreundliche Teil unserer Truppe verabschiedete sich bereits etwas früher. Man munkelt, dass diese noch in Engelburg an der Guggennacht gesichtet wurden. Der Gretaunfreundliche Teil traf nach Mitternacht in Abtwil ein.

 

Hiermit möchten wir uns bei den Organisatoren des Umzugs in Wangen herzlich bedanken.

 

Bilder findest du demnächst hier.

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