Aus dem Gnomenleben

 

Spielwitz

Alle Jahre wieder dürfen die Gnomen die Theatergruppe Spielwitz im OZ Mühlizelg begrüssen und die Bar betreiben. Eine wunderbare Symbiose, welche bereits vor vielen Jahren entstand und uns dieses Jahr mit dem 30-Jahr Jubiläum der Theatergruppe eine grosse Ehre gebührte. Mit einem Team von historischer Grösse haben die Gnomen vergangenen Freitag und Samstag Abend selbstgebackenen Kuchen, Brötli und allerlei Getränke verkauft. Wir bedanken uns für den schönen Abend.

Fotos vom Freitag findest du hier.

 

 

Umzug Amriswil

Ein allerletztes Mal hiess es vergangenen Sonntag, rein ins Gnomengwändli, Kopf in die Maske und vorwärts Marsch in das närrische Treiben. Bei eisigen Temperaturen versammelte sich die dick eingemummte Gnomenschar pünktlich am obligaten Treffpunkt, mitten in Abtwil-Dorf. Fragende Blicke von Passanten erinnerten uns daran, dass bei uns die Fastenzeit begonnen und die Fasnacht eigentlich vorbei ist. Ja sogar die Basler «Drey scheenschte Dääg» sind bereits zu Ende. Doch für uns war noch nicht aller Tage Abend, denn in Amriswil lud die Narrengesellschaft Muggäfurz zu einem der letzten Fasnachtsumzüge der Ostschweiz ein. Ein solch verlockendes Angebot lässt sich ein Gnom natürlich auf gar keinen Fall entgehen. Innert kürzester Zeit war der Tross einmal mehr nach Mostindien unterwegs. Zuvor deckte man sich ordentlich mit Wärmepads ein. An welch aussergewöhnlichen Körperstellen diese später platziert wurden, wird diskret behandelt und an dieser Stelle unerwähnt bleiben.

 

In Amriswil angekommen, verlegten die Gnomen ihr Wartezimmer in das Restaurant des ansässigen Altersheims. Bei warmer Schoggi oder einem kühlen Bier wurden fleissig dumme Sprüche geklopft. – Ob sich wohl Gnomen, die bereits etwas in die Jahre gekommen sind, in weiser Voraussicht bereits ein Zimmer für ihren Lebensabend reservieren liessen? Ein Gedanke wert, zumal wir uns an bester Fasnachts-Umzugslage befanden! – Zurück zu den Tatsachen: Irgendwann klingelte auch für die Gnomen der Fasnachtswecker und bei klirrender Kälte begab sich Jung und Alt zum Umzugsstart. Waren wir an vergangenen Umzügen mit tiefen Startnummern unterwegs, fanden sich die Gnomen in Amriswil beinahe am Ende des bunten Treibens wieder. Schliesslich hiess es dann auch für die Nummer 41 Strasse frei – Konfetti marsch! Sämtliche Gnomen stürzten sich voller Elan ins Fasnachtsbusiness! Tumbler und Bett waren gut ausgebucht, zugleich hatten die «Schnapstanten» am Ende der Gruppe alle Hände voll zu tun. Wer von den Besuchern bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Konfettis abbekam, ging nicht leer aus und wer schon hatte, durfte eine zweite Portion mit nach Hause nehmen. So erstaunt es nicht, dass zum Schluss trotz Kälte einige verschwitzte Gesichter unter der Maske zum Vorschein kamen. Rasch wurde das Warme gesucht und das beinahe traditionelle Gwändli-Säckli-Leeren konnte beginnen, dies höchstwahrscheinlich nicht zur Freude aller Besucherinnen und Besucher des Pentoramas.

 

An dieser Stelle sollte noch nicht Schluss sein. Wie jedes Jahr liessen die Gnomen das Fasnachtsende bei einem gemeinsamen Schmaus ausklingen. Dieses Jahr versammelte sich die illustre Runde im Sicilia im Heimatdörfchen Abtwil zum Pasta-Plausch. Nach Speis und Trank machten sich die Strapazen des Umzugs und die prall gefüllten Bäuche bemerkbar. So ertönte dann ein müde aber glückliches Tschüss, Tschau und uf Wiederseh, und die Gnomen traten in alle Himmelsrichtungen die Heimreise an. Nun brechen wieder ruhigere Zeiten an und die Gnomenausrüstung geht in den wohl verdienten Sommerschlaf. Wir freuen uns jetzt schon auf die Fasnacht 2019.

 

Und zu Guter Letzt…

 

D Gnome-Fasnacht isch vorbi,

Du chasch der aber sicher si,

I tue scho hüt mi fescht druf freue,

dass i nögst Johr wieder dörf Konfetti streue.

 

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Fantastisch unsere Gnomen!

                (Romanshorn 2018)

 

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