Aus dem Gnomenleben

Fasnachtswochenende in Appenzell und Schaan- 25./26.02.2017


Wir schreiben den 25.02.17 und es beginnt das Fasnachtswochenende in Appenzell, St.Gallen und Umgebung sowie in Schaan im Fürstentum Lichtenstein und bestimmt auch an vielen weiteren Orten. Der Umzug in Appenzell war der Hammer, fast alle unserer Mitglieder glänzten mit Anwesenheit. Wir zählten 36 Gnomen und die Sonne lies das Appenzellerland erstrahlen. Die Gnomen konnten sich dank dem grossen Publikum komplett austoben. Die Schnäpslerfrauen hatten allerdings aufgrund trinkfreudigen Einheimischen schon früh keine Schnäpse mehr zu verteilen.

Bilder zum Samstag in Appenzell.

Am Abend gingen vereinzelte von uns direkt nach dem Essen nach St.Gallen und Umgebung um dort verschiedene Maskenbälle und dem Fasnachtsabend in Abtwil unsicher zu machen. Andere blieben in Appenzell um die Gassen, nach Guggen suchend, zu durchschländern. Zuvor vergnügten wir uns auf dem Landsgemeindeplatz, um später in der Rose verschiedene Fonduearten zu speisen. Anschliessend besuchten einige das Monsterkonzert mit sagenhaft vielen Zuschauern. Hier zeigte sich wiederum, dass die Appenzeller eine durstige Gesellschaft zu sein scheinen, selbst junge Leute hatten möglicherweise ein Fläschlein über den Durst getrunken. Vermutlich war bei den Bauern der Vorrat an Eigenbrand von letztem Frühjahr bereits ausgetrunken.

Mitunter auch mit wenig Schlaf trifft sich eine wesentlich kleinere Gruppe bereits zur frühen Stunde, um 11:30, wieder in Abtwil. Nach dem richten der Umzugsutensilien brachen wir nach Schaan auf. Der Umzug führte im Kreis herum. Ziel und Start am gleichen Ort, ermöglicht den Gnomen das Ansehen der tollen Cliquen. Das Wetter ist dieses Jahr sehr gnädig, so spielte es auch heute wieder mit und das Lichtensteiner Publikum war ebenfalls erfreulich. Es zeigte kaum Angst, vermutlich weil wir an dem Umzug zu den lieberen Masken gehörten. Viele der Masken dort sind wesentlich angsteinflösender und gruseliger als selbst unsere bösen Masken. Eindrücklich waren auch die vielen monströsen Wagen, gezogen von  zum Teil noch grösseren Traktoren und die Guggen, welche auch riesige Masken trugen. Bilder zu Schaan.

 

Schmudo- 23.02.2017

Auch dieses Jahr sind die Gnomen früh aus den Federn am Schmutzigen Donnerstag. Die einen von uns vergnügten sich den ganzen Tag in der Silvretta Nova oder in Appenzell, während ein anderer Teil bereits um 6:00 Uhr morgens ans "Agugge" in St.Gallen ging und am Nachmittag im Betagtenheim Halden zu Besuch war. Krönend war das Ausklingenlassen des Tages im Waaghaus sowie in den Gassen zu St.Gallen mit Guggen aus der Umgebung. Erst in der Frühe am Freitag traten wir den Heimweg an. Die Sonne war auch den ganzen Tag da, selbst wenn wir mehrheitlich im Dunkeln unterwegs waren. Wenige Bilder des Tages sind in der Galerie zu finden.

 

Gümpelimittwoch Wil - 22.02.2017

für kleine Kommentare, klick auf Bilder....

Nach jahrelangen Einladungen war es endlich soweit. Die begeisterte Tüüfels-Gilde konnte die Gnomen an der Fasnachtseröffnung in Wil begrüssen. Mit ca. 200 Teufeln stürmten - besser spazierten - die Gnomen rund ums Stadthaus und unterstützten die Stadtübernahme durch die Fasnachtsgesellschaft.
Der Geruch im Besammlungsraum mit Schweineblasen und Tierfellen war einmalig. Ebenso vergessen die Gnomen ihre erlebnisreiche Zeit im Tres Amigos, im Hexenkäller und im Festzelt bestimmt nicht so schnell. Gümpelimittwoch - Wil wir kommen (vermutlich) wieder!!!

 

Umzug in Rebstein - 18.02.2017

Der Umzug in Rebstein stand heute in der Agenda. Das Wetter war genial und doch klagten bereits beim Aufladen der Umzugsutensilien erste Gnomen über zu warme Verhältnisse. Hierfür gibt es glücklicherweise klimatisierte Autos. Bei der Anreise überschätzten gewisse Fahrer ihre Strassenrechte und haben bei der kolonisiert verstopften Autobahnausfahrt Au schlicht die freie Spur in Richtung Transit für Lastwagen genommen, auf welcher zwar ein Rotlicht stand, doch dieses wurde kurzerhand überfahren, sogar von unserem Lernfahrer. Die Lieferwagencrew durfte kurz nach Abfahrt erneut den Rückweg nach Abtwil antreten um ein vergessenes Gwändli von Römi zu holen. Auch sie nahmen dann, wir finden es berechtigt, die Abkürzung über das Rotsignal auf der Lastwagenspur. Man empfiehlt um Unklarheiten wie diese zu umgehen, für nachfolgende Umzüge eine Google Earth Besichtigung der Fahrrouten. Ausgelassen vergnügte man sich in verschieden Bars vor und nach dem Umzug. Die Temperaturen waren anstrengend mit so viel Fell um den Körper und den Umzugsaktivitäten. Umso wichtiger war es den Tank immer voll zu halten, zum Beispiel mit Bier oder Kafilutz. Um dieser wichtigen Tätigkeit noch etwas länger nachzugehen war Anton bereit die „Kinder“ Jascha, Shenai und Gago schon etwas früher nach Hause zu fahren. Eine letzte Nachhut ist voraussichtlich während dem Verfassen dieses Textes immer noch auf Tuchfühlung mit der Rebsteiner Bevölkerung.

 

Wir freuen uns auf die kommende intensive Fasnachtswoche.

Weitere Einblicke findest du hier.

 

 

Umzug in Gossau - 05.02.2017

Zum ersten Umzug dieses Jahres versammeln sich kurz nach Mittag etwas mehr als 30 Gnomen, darunter viele neue Gesichter, welche seit der HV 2016 bei uns sind. Unter den Neugnomen erfreuen sich auch viele Kinder und Jugendliche. Kaum in Gossau parkiert, berichten erste Gnomen über mangelnd angenähte Pelze und lockere Stulpen. Doch dies ist nicht alles, man schafft es gar seine Glocke mit Strick zu vergessen und als sei dies nicht genug, bleibt ein ganzes Gwändli ebenfalls zu Hause. Nur gut, dass sich diese Probleme mit Startnummer 40 und einer kurzen Anreisezeit von 15 Minuten beheben lassen. Man wünscht eine bewusstere Vorbereitung auf noch folgende Anlässe. Wartezeiten sind uns also nicht fremd, aber mit einem Gnomenschnäpsli und einem Bier gut zu überwinden. So befinden sich gut eine Stunde nach Umzugsstart sämtliche Gnomen immer noch an Ort und Stelle. An Beschäftigungen während des Umzugs fehlt es nicht. Das Gnomenbett, der Käfig, das Gnomentaxi sowie der neue „Gnomenracer“ dienen als Spielzeug und zur Unterhaltung der Umzugsbesucher. Man streut Konfetti in allen Farben als Kontrast zu dem etwas tristen Wetter und geniesst nach dem Umzug, zum ersten Mal dieses Jahr, den Fleischkäse im Brötchen. Im Andreaszentrum lassen wir das Wochenende bei Bier und „Fröschlis“ mit Guggenmusik ausklingen.

Der Umzug in Gossau hat riesen Spass gemacht. Hier sind Bilder zur besseren Veranschaulichung der Erlebnisse.

 

Besuch Guggä-Umzug Gossau - 04.02.2017

Als das unverbindliche Aufgebot erschien, lag die Teilnehmerliste noch im Dunkeln
Als das unverbindliche Aufgebot erschien, lag die Teilnehmerliste noch im Dunkeln

Eine schüchterne Anfrage für eine gemeinsame Anwärmung auf die neue Fasnachtssaison entwickelte sich zu einem grösseren Gnomenevent.

Als Vorbereitung für den sonntäglichen Umzug in Gossau schmuggelten sich etliche Gnomen zwischen zivil inkognito und schüchtern erkennbar unters Guggä-Volk.

Regen und kalter Wind trieben die Gnomen schnell ins Andreaszentrum. Dort fanden sie sofort ein Plätzchen in der Kaffeestube, ja richtig gelesen!, und behielten den Tisch eisern bis zum Schluss.

Kaffee-Lutz, Nageln, Guggä-Musik in der Halle, Pommes und Nuggets, Verschwinden Römi, Nach-hause-Fussmarsch von Jöni Be wären noch einige Stichworte zum ausholen gewesen. Wer mehr wissen will, wendet sich vertrauensvoll an einen der dort gewesenen Gnomen.

P.S. Jöni Be wurde durch zwei seriöse Nach-hause-Fahrende näher an sein Ziel gefahren und Römi konnte am nächsten Tag im Fundbüro abgeholt werden.

.... noch ein paar Knipser ....

Einschellen Siebnen

Alle Jahre wieder – pünktlich am 6. Januar begann für die Gnomenschar die 5. Jahreszeit. Das mittlerweile zur Tradition gereifte Einschellen in Sieben SZ bildete auch in diesem Jahr den Startschuss. Bereits am frühen Nachmittag machte sich ein kleines Grüppchen auf, die Gastfreundschaft der Innerschweizer erneut auf die Probe zu stellen. Enttäuscht wurde keiner. Im Verlauf des frühen Abends trudelten die verbleibenden Gnomen ein. Kurz nach halb acht hiess es schliesslich für die Mitgereisten: «Masken auf.» Mit der Startnummer drei stürzten sich die Gnomen in das bunte Treiben. Wie in vergangenen Jahren musste auf des Gnoms liebstes Umzugsutensil, das Konfetti, verzichtet werden. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. So wurden die Teilnehmer/innen entlang der Strasse zu Gnomentänzchen und Schnäpschen eingeladen. Teils auf freiwilliger Basis, andere Besucher mussten förmlich zu ihrem Glück gezwungen werden. Daher ist es mehr als verständlich, dass bereits nach kürzester Zeit die obligaten Gnomenrufe durch die Gassen von Siebnen schallten. Nach dem Umzug wurde beherzt zu den beliebten Wienerli gegriffen, welche verständlicherweise schnell in den hungrigen Bäuchen verschwanden. Währenddessen trug das Wetter seinen Teil zum Abend bei. Es erstaunt somit nicht, dass bei der klirrenden Kälte geschwind Schutz in gemütlichen Dorfknellen von Siebnen gesucht wurde. Bis spät in die Nacht hinein wurde geredet, getanzt und sich zu geprostet. Mal drinnen, mal draussen, mal besser, mal schlechter, mal auf dem Tisch, mal unter dem Tisch, der ganz normale Gnomenwahnsinn. Siebnen, wir möchten dir einmal mehr für einen tollen Abend danken! Wir freuen uns schon jetzt auf das Einschellen 2018.Weitere Bilder findest du hier.

 

Termine 2017

Die Termine für 2017 sind online. Wenn du wissen willst, wo du uns dieses Jahr überall finden kannst, schau hier vorbei. Wir freuen uns auf ein neues eindrückliches Jahr.

 

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